Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Rheinland-Pfalz?
Die Kaufnebenkosten beim Immobilienerwerb setzen sich aus mehreren Pflichtpositionen zusammen. In Rheinland-Pfalz gelten folgende Richtwerte (Stand 2025):
| Position | Anteil vom Kaufpreis | Bemessungsgrundlage |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 5,0 % | Kaufpreis abzüglich beweglicher Gegenstände (z. B. Küche) |
| Notarkosten | ca. 1,0–1,5 % | Kaufpreis + Notar- und Grundbuchkosten nach GNotKG |
| Grundbuchkosten | ca. 0,5 % | Kaufpreis |
| Maklerprovision | 3,57–7,14 % | abhängig von Teilungsvereinbarung (meist 50/50 Käufer/Verkäufer) |
Typisches Beispiel Mainz:
- Kaufpreis: 450.000 €
- Grunderwerbsteuer: 22.500 €
- Notar + Grundbuch: ca. 6.750 €
- Makler (bei 5,95 % geteilt): 13.387,50 €
- Summe Nebenkosten: ca. 42.637 € (≈ 9,5 % vom Kaufpreis)
Ohne Makler reduziert sich die Summe auf ca. 29.250 € (≈ 6,5 %). Die genaue Höhe variiert je nach Notar- und Maklervereinbarung sowie regionalem Kaufpreisniveau in Wiesbaden, Mainz oder Frankfurt.